Das Land und Leute
Marokko liegt im Nordwesten Afrikas und ist durch die Straße von Gibraltar vom europäischen Kontinent getrennt. Als westlichstes der drei Maghrebländer grenzt es im Norden an das Mittelmeer, im Westen an den Atlantischen Ozean und im Osten an Algerien. In der Südgrenze liegt Mauretanien. Die Fläche von Marokko beträgt ca. 710.850 QKM.
Gemäß der Verfassung von 1992 ist Marokko eine konstitutionelle Monarchie, deren derzeitiges Staatsoberhaupt seit dem 24. Juli 1999 König Mohammed VI. ist.
Nach der Schätzung von Juli 2007 beträgt die Einwohnerzahl 33.757.175.
die Hauptstadt Marokkos ist Rabat, die mit 2.422.860 Einwohnern nach Casablanca zweitgrößte Stadt des Landes ist. die weiteren wichtigsten Städte Marokkos sind Fes, Marrakech, Tanger, Agadir, Oujda, Meknès.
Staatsreligion ist der Islam. Rund 99 % der Bevölkerung sind Muslime. 69.000 Einwohner bekennen sich zum Christentum (meist Katholiken) und 8.000 zum Judentum.
Sprachen in Marokko
als Land des Dialogs, Austauschs und Toleranz legt Marokko große Werte auf seine Plurale Identität, die durch ein reiches arabisches, berberisches, afrikanisches, andalusisches und jüdisches kulturelles Erbe geprägt ist.
In Marokko wurde marokkanisch-arabische Dialekte gesprochen, Rund 20 % der Marokkaner haben arabische Abstammung und etwa 80 % der Bevölkerung besteht aus Berbern, davon knapp 60% arabisierte Berber. Die meisten Marokkanern sind mehrsprachig in Berberisch, Marokkanisch-Arabisch, Hocharabisch und Französisch oder/und Spanisch.
Die Amtssprache in Marokko ist Arabisch. wird aber Französisch im gesamten Land als Handels- und Bildungssprache benutzt. Im Norden und Süden Marokkos, wird zusätzlich Spanisch gebraucht. Das Steigende Interesse besteht an Englisch. Deutsch, für das sich vor allem unter jungen Erwachsenen eine große Nachfrage feststellen lässt, und Italienisch folgen mit Abstand.
Das Land der Vielfalt
Marokko, das sind die Königsstädte - Marrakesch, Fès, Rabat und Meknès. Sie eröffnen Ihnen einen Blick in die Vergangenheit. In den quirligen Souks scheint die Zeit stehen geblieben zu sein. Prächtige historische Bauten, Paläste, Gärten und Palmenhaine entführen Sie in eine andere Welt.
Marokko verfügt über eine unglaubliche Vielfalt an Landschaften. Allein der Hohe Atlas und der Süden Marokkos bieten dem Reisenden abwechslungsreiche Vegetationen:
Lichte Kiefern- und Eukalyptuswälder bilden häufig das Hinterland der Strandzonen nördlich von Agadir. Die Macchia reicht bis nahe ans Meer heran. In den südlichen Küstenregionen weicht sie dann zunehmend einer Wüstenvegetation aus Sukkulenten. Bäume werden seltener; nur noch vereinzelt finden sich Palmen in trockenen Oueds.
Der Hohe Atlas erhebt sich bis auf über 4000 m.ü.M. Im südlichen Teil prägen Tafelberge - karge Hochflächen, die sich mit grünen Flusstälern abwechseln - die Landschaft, im regenreicheren Norden sieht man Wälder, Bäche, Oleander und Obstbäume. Der Anti-Atlas ist geprägt von wuchtigen Granitbergen, bizarren Felsformationen und engen Palmentälern.
Im Drâa- und Dadestal dominieren stolze Kasbahs, ausgedehnte Palmenhaine und Gärten und weite Steinwüsten die Landschaft. Im Norden erhebt sich der Atlas und im Süden das Gebirge Siroua und Sarhro. Dazwischen finden sich immer wieder fruchtbare Palmenoasen. Noch weiter südlich, bei Merzouga und Zagora beginnt dann die Sahara.
Marokko, das ist auch die Gegend des ORIENTAL. Die Gegend ganz im Osten des Landes, welche sich ungefähr zweimal so groß wie Deutschland ist und sich im Süden und Osten an Algerien anlehnt im Westen durch die Straße von Errachidia nach Fes und bis an das Mittelmeer begrenzt ist und dann den Küstenstreifen des Mittelmeer folgt bis Saadia und wieder der Grenze zu Algerien. Diese touristisch fast unerschlossene Gegend beherbergt vorerst die Ausläufer des mittleren Atlas um danach in eine Mischung aus Steppenlandschaft und Wüste überzugehen. Immense flache Landstriche lassen den Winden freien Zugang. Der Pflanzenwuchs ist hier spärlich und bietet höchstens Nahrung für viele Schafherden, welche in der Gegend ansässig sind. Zudem erhebt sich die Landschaft bis auf Höhen von 2000m. Als Kenner sagen wir: 300 Tage Wind und kalt, 60 Tage sehr heiß und trocken. Und trotzdem: Ein Besuch ist fast ein Muss. >>Vorschlag für eine Rundreise.
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